Pressemitteilung LISTEN TO BERLIN: AWARDS 2026 Shortlist, Jury und Programm stehen fest


  • 15 Nominierte in fünf Jury-Kategorien
  • Große Preisverleihung am 3. November 2026 mit Live-Auftritten von DammyDaas, DeadHeadz, Jazzanova und Paoline Magnus
  • Die LISTEN TO BERLIN: AWARDS eröffnen die zentrale BMC-Woche im November, gefolgt von Most Wanted: Music und LISTEN TO BERLIN: YOUTH.

Berlin, 1. Oktober 2026

Wer prägt Berlins Musikszene? Wer schafft neue Räume, verändert Strukturen, setzt künstlerische Impulse oder bringt wichtige Themen auf die Agenda? Am 3. November 2026 zeichnet die Berlin Music Commission (BMC) im Kesselhaus der Kulturbrauerei mit den LISTEN TO BERLIN: AWARDS 2026 zum elften Mal Artists, Unternehmen, Initiativen und Persönlichkeiten aus, die Berlins Musik und Musikwirtschaft bewegen.

„Die LISTEN TO BERLIN: AWARDS sind für uns eine Bühne, um die Menschen sichtbar zu machen, die die Transformation der Berliner Musikszene voranbringen. Menschen, die neue Wege gehen, Strukturen hinterfragen, Verantwortung übernehmen und mit ihren Ideen dafür sorgen, dass sich unser  Ökosystem radikal für die Zukunft aufstellt. Das können Artists sein, aber genauso Clubs, journalistische Projekte, Initiativen oder Akteur*innen aus der Musikwirtschaft. Diese Vielfalt zeichnet Berlin aus. Und genau sie wollen wir mit den AWARDS sichtbar machen: die Ideen, den Mut und die Haltung, mit denen die Musikszene die Zukunft Berlins mitgestaltet.“ – Olaf „Gemse“ Kretschmar, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der Berlin Music Commission

15 Nominierte in fünf Jury-Kategorien stehen fest. Die Shortlist zeigt die große Bandbreite der Berliner Musiklandschaft.

Beim AWARD FÜR ZUKUNFTSORIENTIERTES WIRTSCHAFTEN stehen act aware, Elle & L’s Festival und Loft Concerts für unterschiedliche Wege, Musik wirtschaftlich, nachhaltig und verantwortungsvoll zu gestalten. Der AWARD FÜR MUSIKJOURNALISMUS UND -PODCASTS bringt mit Aida Baghernejad, den Berliner Schüler*innen hinter „Musikalische Stolpersteine“ und Sinem Kiliç unterschiedliche journalistische und junge Perspektiven zusammen.

Für den ROLF BUDDE AWARD FÜR HALTUNG IN DER MUSIKWIRTSCHAFT sind Die Weiße Rose, Mariybu feat. Ebow und SO36 nominiert. DIe Projekte stehen für gesellschaftliche Verantwortung und eine offene Musikkultur. Mit DammyDaas, MIN t und piya rückt der LISTEN TO BERLIN: ARTIST AWARD aktuelle künstlerische Positionen aus Berlin in den Mittelpunkt. Beim LISTEN TO BERLIN: YOUTH AWARD stehen GREIF, Lina Marie und Paoline Magnus für die nächste Generation und drei eigenständige musikalische Handschriften.


Die Shortlist 2026

AWARD FÜR ZUKUNFTSORIENTIERTES WIRTSCHAFTEN

act aware · Elle & L’s Festival · Loft Concerts

Der Award zeichnet Unternehmen, Initiativen und Projekte aus, die mit neuen Ansätzen ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung in der Musikwirtschaft verbinden.


AWARD FÜR MUSIKJOURNALISMUS UND -PODCASTS

Aida Baghernejad · Berliner Schüler*innen für „Musikalische Stolpersteine“ · Sinem Derya Kiliç

Die Kategorie würdigt journalistische und publizistische Arbeiten, die Musik nicht nur begleiten, sondern kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge sichtbar machen.

ROLF BUDDE AWARD FÜR HALTUNG IN DER MUSIKWIRTSCHAFT

Die Weiße Rose · Mariybu feat. Ebow · SO36

Der Award würdigt Akteur*innen und Initiativen, die gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich für eine vielfältige, offene und zukunftsfähige Musikkultur einsetzen. Supported by Budde Music.


LISTEN TO BERLIN: ARTIST AWARD

DammyDaas · MIN t · piya

Drei eigenständige künstlerische Positionen der aktuellen LISTEN TO BERLIN: COMPILATION 2026/27 stehen für den ARTIST AWARD auf der Shortlist.


LISTEN TO BERLIN: YOUTH AWARD

GREIF · Lina Marie · Paoline Magnus

Der YOUTH AWARD richtet den Blick auf die nächste Generation. Nominiert sind die drei YOUTH Artists der aktuellen Compilation.


Die Jurys

Über die drei Branchen-Kategorien entscheidet eine unabhängige AWARDS-Jury. Sie vereint unterschiedliche Perspektiven aus Musik, Medien, Kultur und Musikwirtschaft:

Bisseh Akamé (Universal Music) · Juliane Fiedler (GVL) · Gudrun Gut (Monika Enterprise) · Olaf Kretschmar (Berlin Music Commission) · Helge Krosch (Berliner Sparkasse) · Moses Mawila (System Error/ Kuratorium BMC) · Kerstin Mayer (BV Pop / Kuratorium BMC) · Maximilian Paproth (Budde Music) · Li Smilgies (Loud Society)

Auch die Jury blickt auf einen intensiven Auswahlprozess zurück. Die große Bandbreite der Einreichungen und die unterschiedlichen Perspektiven innerhalb der Jury machten die Diskussionen ebenso anspruchsvoll wie bereichernd.

„Für mich war die Jurysitzung ein echtes Highlight. Die Bandbreite der Einreichungen hat gezeigt, wie vielfältig die Berliner Musikwirtschaft ist und wie unterschiedlich die Ideen und Ansätze sind, mit denen Menschen sie gestalten. Besonders spannend fand ich, diese Projekte gemeinsam mit Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen der Musikbranche zu diskutieren. Gerade die verschiedenen Perspektiven haben die Juryarbeit beflügelt.“ – Juliane Fiedler, Kommunikationsleitung GVL.

“Es war unglaublich spannend für mich, die diesjährigen Einreichungen der LISTEN TO BERLIN: AWARDS durchsehen und bewerten zu dürfen, wobei letzteres oft alles andere als leicht war. Man hat neben bekannten Namen auch viele neue entdecken, und die Berliner Kulturlandschaft so noch einmal ganz neu kennenlernen können. Ich finde es schön und auch wichtig, dass wir mit unserer Shortlist die Diversität und Kreativität unserer Szene widerspiegeln können, um Künstler*innen, Projekte und auch Institutionen nachhaltig zu unterstützen und ihnen die Plattform zu geben, die sie verdienen.” – Li Smigies, Event & Project Management.

Für den LISTEN TO BERLIN: ARTIST AWARD und den LISTEN TO BERLIN: YOUTH AWARD bildet die Auswahl der COMPILATION-Jury 2026/27 die Grundlage. Sie hat aus 361 Einreichungen insgesamt 23 Tracks für die aktuelle LISTEN TO BERLIN: COMPILATION ausgewählt.

Zur COMPILATION-Jury gehören: Jean-Paul Mendelsohn (MW:M Club Festival/MfK) · Leona Walter (Epic Records / Sony Music) · Mona Rübsamen (FluxFM) · Dr. Nadine Müller (Berlin Music Commission / LISTEN TO BERLIN) · Pamela Owusu-Brenyah (Pop-Kultur Festival) · Peter Hayo (Perkypark Music)


Preisverleihung mit besonderen Live-Acts

Im Mittelpunkt des Abends steht die Verleihung der LISTEN TO BERLIN: AWARDS 2026. Dazu kommen Live-Auftritte, die unterschiedliche Generationen und Sounds der Berliner Musikszene auf die Bühne bringen.

Mit Jazzanova ist ein Projekt dabei, das den elektronischen Sound aus Berlin seit Jahrzehnten international mitprägt. Mit DammyDaas, DeadHeadz und Paoline Magnus treten drei spannende neue Acts aus dem aktuellen Berliner Musikgeschehen auf.

Die Live-Auftritte und das DJ-Set von Josi Miller setzen dabei nicht nur musikalische Akzente innerhalb der Preisverleihung. Sie repräsentieren auch die großartige Bandbreite und Qualität der Berliner Musiklandschaft.

LIVE
DammyDaas · DeadHeadz · Jazzanova · Paoline Magnus

MODERATION
Diona Bathily · Danilo Timm

AFTERSHOW
Josi Miller · DJ-Set


Der AWARD-Show  eröffnet die zentrale BMC-Woche im November. Mit Most Wanted: Music 2026 und der dritten Ausgabe des LISTEN TO BERLIN: YOUTH Festivals folgen zwei besondere Formate, die sich der Zukunft des Musikökosystems widmen: Von Innovation und neuen Geschäftsmodellen bis zu Nachwuchs, Talentförderung, Berufsorientierung und Zugang zur Branche.

Ein Preis für Artists und die Branche

Seit 2015 richten die LISTEN TO BERLIN: AWARDS den Blick auf die gesamte Berliner Musiklandschaft. Sie zeichnen nicht nur Artists aus. Sie würdigen auch journalistische Arbeit, neue Geschäftsmodelle, gesellschaftliches Engagement und Menschen, die Strukturen für Musik in Berlin schaffen.

Die Awards verbinden öffentliche Anerkennung mit konkreter Förderung. In den fünf  Jury-Kategorien erhalten die Gewinner*innen jeweils 2.000 Euro. Die weiteren Nominierten der jeweiligen Shortlist erhalten 1.000 Euro.

Auch die Publikumskategorie „Bester Song eines Berliner Acts“ wird 2026 fortgeführt. Hierfür nominieren unterschiedliche Kulturjournalist*innen die Songs von Berliner Musiker*innen. Die Auswahl des besten Songs erfolgt durch ein öffentliches Online-Voting. Aufgrund der deutlich längeren Nominiertenliste wird in dieser Kategorie ausschließlich der Gewinnersong mit einem Preisgeld ausgezeichnet.

Zusätzlich wird am 3. November auch der EHRENPREIS DER BERLIN MUSIC COMMISSION vergeben. Wer ausgezeichnet wird, gibt die Berlin Music Commission erst während der Preisverleihung bekannt.

Die 11. LISTEN TO BERLIN: AWARDS finden am 3. November 2026 im Kesselhaus der Kulturbrauerei statt.


Förderer und Sponsoren

LISTEN TO BERLIN ist ein Projekt der Berlin Music Commission. Die LISTEN TO BERLIN: AWARDS 2026 werden präsentiert von der Berliner Sparkasse und gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt. 

Dazu unterstützt Budde Music die Kategorie ROLF BUDDE AWARD FÜR HALTUNG IN DER MUSIKWIRTSCHAFT. Weitere Supporter der Preisverleihung sind die Investitionsbank Berlin, die Consense Gesellschaft zur Förderung von Kultur (Kesselhaus + Maschinenhaus), die SRH University und Reservix. Medienpartner sind FluxFM, Musikwoche und tipBerlin.



AKKREDITIERUNG PRESSE MW:M & LISTEN TO BERLIN: YOUTH & AWARDS

Ab sofort ist die Presseakkreditierung für LISTEN TO BERLIN: YOUTH, LISTEN TO BERLIN: AWARDS und MOST WANTED: MUSIC geöffnet. Alle Anfragen werden geprüft und rechtzeitig vor den Veranstaltungen per E-Mail beantwortet.

>>> Zum Formular

KONTAKT MEDIENANFRAGEN

presse (at) berlin-music-commission (dot) de

Fotos in der Pressemitteilung
1 | Olaf Kretschmar (c) Stefan Wieland
2 | Juliane Fiedler (c) Tanja Fuegener
3 | Li Smilgies (c) Li Smilgies
4 | Preisträger Awards 2025 – Rolf Budde Award für Haltung in der Musikwirtschaft | Schokoladen e.V. & Arnim Teutoburg-Weiß (c) Stefan Wieland


Über LISTEN TO BERLIN

LISTEN TO BERLIN ist die Plattform der Berlin Music Commission für junge, herausragende Musik aus Berlin. Das Programm macht innovative Acts sichtbar, unterstützt den Einstieg in die Musikbranche und schafft nachhaltige Verbindungen innerhalb des Berliner Musikökosystems. Die Programmbereiche COMPILATION, LIVE, AWARDS und YOUTH verbinden Kuration, Auftrittsmöglichkeiten, Auszeichnungen und Nachwuchsförderung.

Über Most Wanted: Music

Most Wanted: Music (MW:M) ist die Convention und das Club Festival für die professionelle Musik und Kreativwirtschaft in Berlin. Als zentrale Plattform der Berlin Music Commission schafft MW:M Räume für Austausch, Wissenstransfer, internationale Vernetzung und neue Impulse für die Zukunft der Musikbranche.

Über die Berlin Music Commission

Die Berlin Music Commission eG ist das Kooperationsnetzwerk der Berliner Musikbranche und die Plattform für die Akteur*innen der Szene. Über 200 Mitglieder aus Live- und Recorded-Music, Entertainment, Clubkultur, Music Tech, Education und Media – von Freelancer*innen bis zu Weltmarktführenden – bündeln hier Wissen, schließen Partnerschaften und machen ihre Unternehmen zukunftsfähig. Die BMC vernetzt das Music Ecosystem Berlins und richtet es strategisch aus. Sie vereint Netzwerk, Kompetenzzentrum und Interessenvertretung – übersetzt in konkrete Projekte, Arbeitskreise, Weiterbildung und gelebte Community. Für ein starkes, innovatives und international vernetztes Music Ecosystem „made in Berlin“.

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