- Ein Großteil des YOUTH SUMMIT Programms steht: Sessions mit Professionals z. B. von AEG, BRETFORD, Budde Music, Epic Records Germany | Sony Music, Universal Music sowie weitere Artists und Key Player der Musikbranche
- Von A&R bis Live-Entertainment: Workshops und Panels zu Artist Development, DIY-Karrieren, Musikrechten, Eventmanagement, Radio, Game Audio und Selbstständigkeit
- Die ersten Acts des YOUTH SHOWCASE sind bestätigt: Insgesamt stehen am Abend 13 YOUTH Acts auf zwei Bühnen
- Mehr Raum für Austausch und Erproben: Der Summit zieht erstmals ins nhow Hotel Berlin, das Showcase ins House of Music auf dem RAW-Gelände
- Die Tickets sind ab sofort erhältlich. First come, first served.
Berlin, 1. September 2026
Noch gut zwei Monate bis zur dritten Ausgabe von LISTEN TO BERLIN: YOUTH. Am 4. November 2026 öffnet die Berlin Music Commission mit ihrem Nachwuchsfestival erneut Türen in die Musikbranche. Einen Tag lang geht es um Praxiswissen, neue Kontakte, eigene Ideen und darum, die unterschiedlichen Facetten der Musikwirtschaft unmittelbar zu erleben.
„Das Berliner Musikökosystem bleibt nur dann stark, wenn es offen genug ist, sich permanent zu erneuern. Deshalb ist Nachwuchsförderung für uns als Berlin Music Commussion kein Zusatzprogramm, sondern zentrale Zukunftsarbeit. Mit LISTEN TO BERLIN: YOUTH schaffen wir Zugänge zu Wissen, Netzwerken und Profis und geben somit jungen Menschen Raum, Dinge selbst auszuprobieren. Genau so entsteht eine Musikbranche, die lebendig, vielfältig und zukunftsfähig bleibt.“ – Olaf „Gemse“ Kretschmar, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission
Das Programm steht inzwischen zu großen Teilen. Beim YOUTH SUMMIT treffen junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren auf Artists und Professionals aus unterschiedlichen Bereichen der Branche. Am Abend übernimmt beim YOUTH SHOWCASE die nächste Generation selbst die Bühne.

Olaf ”Gemse“ Kretschmar, Dr. Nadine Müller
Von A&R bis DIY: Musikbranche aus erster Hand
Der YOUTH SUMMIT von 10:00 bis 16:30 Uhr setzt auch 2026 insbesondere auf Workshops und praktische Formate statt Frontalprogramm.
„Wir haben das Programm bewusst so aufgebaut, dass Nähe entsteht. Im nhow haben wir mehr Räume für Workshops, parallele Sessions, Networking und persönliche Gespräche. Uns geht es darum, Brücken zu Profis zu bauen und gleichzeitig den Mut zum Sammeln eigener Praxiserfahrungen zu stärken. Die Teilnehmenden sollen nicht nur hören, wie Musikbranche funktioniert. Sie sollen Fragen stellen, Kontakte knüpfen und selbst herausfinden können, was zu ihnen passt.“ – Dr. Nadine Müller, Projektleiterin und Kuratorin LISTEN TO BERLIN
Wie werden neue Artists entdeckt und aufgebaut? Darum geht es bei „A&R Dance“ mit Laura Minutolo, Susanne Stein und Josepha Groesgen von Universal Music. Einen weiteren Blick auf Artist Development und den Weg in die Branche bringt Leona Walter, Senior A&R bei Epic Records / Sony Music, in das Programm ein.
Wie eine Karriere auch abseits klassischer Strukturen entstehen kann, zeigt Henrietta Bauer von BRETFORD bei „Build Your Own Career – DIY, Labels und dein Weg ins Musikbusiness“. Dazu verfügt Li Smilgies über vielfältige Erfahrungen aus ihrer Arbeit beim METAL HAMMER sowie aus ihrer selbstständigen Tätigkeit in den Bereichen Booking, Merchandising, Event und Management. Beim Summit spricht sie über DIY-Projekte, Community und Selbstvermarktung.
Bei „Musikverlag & Rechte verstehen“ vermitteln Selina Paetz und Peer Steinwald von Budde Music Grundlagen rund um Publishing, Musikrechte und die Arbeit eines Musikverlags. Eine ganz andere Perspektive auf die Branche eröffnet AEG: Bei „Behind the Show – Das Live-Entertainment-Ökosystem“ geht es um die Strukturen hinter großen Konzerten und Veranstaltungen, das Zusammenspiel unterschiedlicher Gewerke und die Arbeit professioneller Live-Entertainment-Unternehmen, unter anderem am Beispiel der Uber Eats Music Hall.
Weitere Sessions widmen sich unter anderem Artist Branding, Eventmanagement, Radio, KSK und Selbstständigkeit sowie Sound Design und Game Audio. Mit der BIMM University Berlin gibt es außerdem eine Demo-Station mit Ableton Push und Drum Machine.

Leona Walter, Laura Minutolo, Josepha Groesgen, Henrietta Bauer, Laura Gertken (Laura Lee) und Li Smilgies
Neue Location bietet mehr Raum für Austausch und Kontakte
Ergänzt wird das Summit-Programm durch einen offenen Networking- und Partnerbereich im nhow Hotel. Dort können die Teilnehmenden direkt mit Organisationen, Unternehmen und Initiativen aus der Musikbranche ins Gespräch kommen, Fragen vertiefen und neue Kontakte knüpfen. Die Stände schaffen zusätzliche Anlaufpunkte für persönliche Gespräche, Orientierung und Vernetzung. Niedrigschwellig, direkt und ohne klassische Messe Atmosphäre.
SHOWCASE: Von der Session auf die Bühne
Ab 17:00 Uhr zieht LISTEN TO BERLIN: YOUTH weiter ins House of Music auf dem RAW-Gelände. Beim YOUTH SHOWCASE werden insgesamt 13 junge Acts auf zwei Bühnen spielen. Zu den ersten bestätigten Namen gehören GREIF, Lina Marie und Paoline Magnus, die drei YOUTH Artists der aktuellen LISTEN TO BERLIN: COMPILATION 2026/27. Musikalisch zeigen sie bereits die Bandbreite des kommenden Showcases: GREIF verbinden basslastige Beats mit emotionalem Songwriting. Lina Marie setzt auf deutschsprachigen Pop und Indie mit persönlichem Storytelling. Und Paoline Magnus bringt experimentelle Electronica, Breakbeats und atmosphärisches Sounddesign auf die Bühne.
Weitere Acts zwischen 14 und 25 Jahren werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Das Showcase findet parallel zum Most Wanted: Music Club Festival statt. So treffen junge Artists direkt auf Publikum, Professionals und das internationale Umfeld der Berliner Musikbranche.

Seit 2024: Ein europaweit einzigartiges Format mit wachsender Strahlkraft
Seit dem Start 2024 hat sich LISTEN TO BERLIN: YOUTH zu einer eigenständigen und europaweit einzigartigen Nachwuchsplattform entwickelt. Bereits die ersten Ausgaben stießen auf großes Interesse, 2025 gingen mehr als 800 Anmeldungen ein. In kurzer Zeit ist so eine zentrale Plattform entstanden, die eine Leerstelle schließt: zwischen Berufsorientierung, praktischer Erfahrung, Vernetzung und echter Teilhabe an der Musikbranche.
YOUTH ist fest in das Gesamtprojekt LISTEN TO BERLIN eingebunden und zugleich gezielt mit Most Wanted: Music verzahnt. Die Kooperation schafft direkte Verbindungen zwischen Nachwuchs, Berliner Musikbranche und internationalem Fachpublikum und macht den Übergang vom ersten Ausprobieren ins professionelle Umfeld sichtbar. Die Auszeichnung mit dem HYPE&FRIENDS – Young Professional Support Award 2026 unterstreicht die Relevanz dieses Ansatzes.
Tickets ab sofort erhältlich
Dank der Förderer, Sponsoren und Partner ist die Teilnahme am LISTEN TO BERLIN: YOUTH FESTIVAL 2026 kostenfrei. Die Kapazitäten sind begrenzt. Die Tickets werden nach dem Prinzip First come, first served vergeben.
Förderer und Partner
LISTEN TO BERLIN ist ein Projekt der Berlin Music Commission im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und wird mit Mitteln der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.